§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Coaching-Leistungen, die Pascal Bahr ("Coach") gegenüber seinen Kunden ("Klient") erbringt, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wird.
§ 2 Vertragsgegenstand
Gegenstand des Vertrags sind Mindset- und Beziehungscoaching-Leistungen zur persönlichen Weiterentwicklung und Selbstreflexion.
Wichtiger Hinweis: Der Anbieter ist ausschließlich als Coach tätig — nicht als Psychotherapeut, Heilpraktiker oder in einem sonstigen Heilberuf. Coaching ist keine Heilbehandlung und ersetzt keine Psychotherapie, keine ärztliche oder heilkundliche Behandlung. Coaching-Leistungen stellen kein Heilversprechen dar und sind nicht zur Behandlung von Krankheiten, insbesondere psychischen Erkrankungen, bestimmt. Befindet sich der Klient in akuter psychischer Krise oder besteht der Verdacht auf eine behandlungsbedürftige Erkrankung, wird ausdrücklich empfohlen, ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Bei akuter Suizidalität oder psychischen Notfällen: Telefonseelsorge 0800 111 0 111 / 0800 111 0 222, oder der Notruf 112.
§ 3 Vertragsschluss
Der Klient stellt über das Kontaktformular oder auf anderem Weg eine Anfrage. Der Vertrag kommt zustande, indem der Klient den vom Coach bereitgestellten Coaching-Vertrag über ein Online-Tool zur digitalen Vertragsunterzeichnung rechtsverbindlich unterzeichnet. Im Anschluss erhält der Klient eine Rechnung über die vereinbarte Leistung.
§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen
Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung kommunizierten Preise. Die gesetzliche Umsatzsteuer wird in der jeweiligen Rechnung gesondert ausgewiesen. Die Zahlungsart wird individuell zwischen Coach und Klient vereinbart. Rechnungsbeträge sind sofort nach Rechnungserhalt fällig.
§ 5 Termine, Absage und Umbuchung
Termine werden individuell zwischen Coach und Klient vereinbart. Eine Absage oder Umbuchung ist bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich. Erfolgt die Absage nicht spätestens 24 Stunden vor dem Termin, entfällt der Termin ersatzlos — ein Anspruch auf Nachholung oder Erstattung besteht in diesem Fall nicht.
§ 6 Widerrufsrecht für Verbraucher
Schließt der Klient als Verbraucher den Vertrag im Wege der Fernkommunikation (z. B. über das Online-Tool zur digitalen Vertragsunterzeichnung), steht ihm grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen ab Vertragsschluss zu (§ 355 BGB). Die vollständige Widerrufsbelehrung wird verbindlich im individuellen Coaching-Vertrag erteilt, den der Klient digital unterzeichnet.
Vorzeitiger Beginn der Leistung: Der Klient kann im Vertrag ausdrücklich wünschen, dass der Coach bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Coaching-Leistung beginnt bzw. ihm sofortigen Zugang zu vereinbarten digitalen Inhalten (z. B. Workbooks) gewährt. In diesem Fall erlischt das Widerrufsrecht des Klienten, sobald der Coach die Leistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung erst begonnen hat, nachdem der Klient dazu seine ausdrückliche Zustimmung erteilt und zugleich seine Kenntnis vom Erlöschen seines Widerrufsrechts bestätigt hat (§ 356 Abs. 4 BGB für Dienstleistungen; für rein digitale Inhalte ohne körperlichen Datenträger gilt die entsprechende Regelung des § 356 Abs. 5 BGB). Mit Unterzeichnung des Coaching-Vertrags bestätigt der Klient, dass er über das Erlöschen seines Widerrufsrechts informiert wurde und diesem ausdrücklich zustimmt.
§ 7 Mitwirkung und Eigenverantwortung des Klienten
Der Erfolg des Coachings hängt wesentlich von der aktiven Mitwirkung des Klienten ab. Der Klient handelt in eigener Verantwortung; Entscheidungen, die er im Rahmen oder infolge des Coachings trifft, obliegen ihm selbst.
§ 8 Vertraulichkeit und Aufzeichnung von Coaching-Sitzungen
Der Coach behandelt alle im Rahmen des Coachings bekannt gewordenen Informationen streng vertraulich und gibt sie nicht ohne Zustimmung des Klienten an Dritte weiter, soweit keine gesetzliche Pflicht zur Offenlegung besteht.
Aufzeichnung von Online-Sitzungen: Online-Coaching-Sitzungen können zum Zweck der Vor- und Nachbereitung sowie der Qualitätssicherung durch den Coach als Ton- bzw. Bildaufzeichnung gespeichert werden. Eine Aufzeichnung erfolgt ausschließlich, wenn der Klient vor Beginn der jeweiligen Sitzung ausdrücklich und gesondert zugestimmt hat; ohne diese Zustimmung wird nicht aufgezeichnet. Der Klient kann seine Zustimmung für zukünftige Sitzungen jederzeit widerrufen. Aufzeichnungen werden ausschließlich zu den genannten Zwecken verwendet, nicht an Dritte weitergegeben, sicher und passwortgeschützt gespeichert und gelöscht, sobald der Zweck der Speicherung entfällt, spätestens jedoch 12 Monate nach Vertragsende oder früher auf konkretes Verlangen des Klienten nach Vertragsende. Der Klient kann jederzeit Auskunft über oder Löschung einer ihn betreffenden Aufzeichnung verlangen. Weitere Informationen hierzu finden sich in der Datenschutzerklärung.
§ 9 Haftung
Der Coach haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Coach nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden.
Bekannte psychiatrische Erkrankungen: Der Klient ist verpflichtet, den Coach vor Beginn des Coachings über bestehende oder ihm bekannte psychiatrische oder psychotherapeutisch behandlungsbedürftige Erkrankungen zu informieren. Der Coach behält sich vor, das Coaching in solchen Fällen abzulehnen, zu beenden oder von der vorrangigen Inanspruchnahme fachärztlicher bzw. psychotherapeutischer Behandlung abhängig zu machen. Eine Haftung des Coaches für Schäden, die auf einer dem Coach nicht mitgeteilten oder verschwiegenen psychiatrischen Erkrankung des Klienten beruhen, ist ausgeschlossen. Dieser Ausschluss gilt nicht bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Coaches. Weitergehende Regelungen zu vorbestehenden Erkrankungen können im individuellen Coaching-Vertrag getroffen werden.
§ 10 Kündigung
Eine ordentliche Kündigung des Coaching-Vertrags ist ausgeschlossen, soweit nicht im Einzelfall eine abweichende individuelle Vereinbarung zwischen Coach und Klient getroffen wird; es gelten die im Vertrag festgelegten Leistungen. Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund (§ 314 BGB) bleibt hiervon unberührt.
Wird ein aus mehreren Terminen bestehendes Coaching-Programm vom Klienten vorzeitig beendet, bleibt das für das gebuchte Programm vereinbarte Honorar geschuldet, soweit der Coach seine Leistung angeboten hat oder zu deren Erbringung bereit war; sich der Coach durch die vorzeitige Beendigung ersparte Aufwendungen werden angerechnet.
§ 11 Datenschutz
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten findest du in unserer Datenschutzerklärung.
§ 12 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Es gilt der gesetzliche Gerichtsstand.